Weekday Weekend: 1. Woche

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Die zweite Woche im neuen Jahr hat bereits begonnen und ich möchte mit euch noch meine Erfahrungen der ersten Woche Weekday Weekend Challenge teilen. Für diejenigen, die neu hier sind, ihr könnt die Infos zu der Challenge hier finden.

Um ganz ehrlich zu sein, die ersten paar Tage waren definitiv hart. Zum einen plagte mich ein konstantes Hungergefühl und der Zuckerentzug hatte nicht unbedingt eine erträgliche Wirkung auf mein Gemüt. Schlechte Laune war angesagt. Am Abend kam dann noch das Gefühl der totalen Erschöpfung hinzu. Da fiel ich nur noch hundemüde ins Bett und war zu nichts mehr zu gebrauchen. Nach 3 Tagen hatten sich diese Nebenerscheinungen allerdings bereits erledigt und mein Körper schien sich an die Umstellung gewöhnt zu haben. Die darauffolgenden Tage fühlte ich mich sogar viel fitter und verspürte viel mehr Tatendrang als gewöhnlich. Besonders positiv wirkte sich die veränderte Diät auf meine Verdauung aus. So viel zu den physischen und psychischen Erfahrungen.

Was ich sonst noch in dieser einen Woche gelernt habe? Alle erdenklichen Lebensmittel enthalten Zucker, wie ich manchmal mit grossem Erstaunen und Kopfschütteln feststellen musste. So war die Freude riesig als ich feststellte, dass unser Supermarkt in der Nähe vegane Sojajoghurt führte. Diese Glückseligkeit wurde jedoch sofort von der Tatsache getrübt, dass diese Joghurts Zucker enthielten. Es war auf den ersten Blick kein einziges ähnliches Produkt ohne Zucker zu finden. Da frage ich mich, was hat Zucker in einem Naturjoghurt zu suchen?                                                                                              Ähnliche Gegebenheit beim Milchregal. Das enorme Angebot an Milchersatzprodukten versetzte mich in hohe Aufregung, welche sogleich davon getrübt wurde, dass lediglich ein einziges dieser Produkte zuckerfrei war. Hierbei handelte es sich um eine ungesüsste Mandelmilch. Die wanderte also sogleich in den Einfaufskorb, zusammen mit der Sojacreme, in die wir absolut vernarrt sind. Wir verwendent diese normalerweise anstelle von Sahne. Zu Hause kam dann zu meinem Unglauben die Erkenntnis, dass auch diese mit Zucker versetzt war. Naja, gekauft ist gekauft und wegschmeissen ist auch schade. Ein ähnliches nicht mit Zucker gespicktes Produkt zu finden ist jedoch nun Mission Nummer 1.

Weitere Ernüchterung der Woche; Saucen zum Verfeiner etwas unspektakulärer Gerichte macht ihr am besten selber oder streicht diese komplett vom Speiseplan. Vegane Mayo, Senf, meine heissgeliebte asiatische Chili-Sauce oder Sriracha-Sauce, alles enthält Zucker! Tomatensaucen und passierte Tomaten? Auf die schnelle lediglich ein Produkt gefunden das nicht gesüsst ist.                                                                                     Alles in allem finde ich dies unglaublich und sehr erscheckend. Ist der Zusatz von Zucker in all diesen Produkten wirklich nötig? Was denkt ihr?

So der Post ist bereits relativ lang, aber trotzdem soll noch ein kurzer Einblick auf unseren Speiseplan von letzter Woche gegeben werden. In Klammern werde ich die jeweiligen Farben erwähnen, die mit der Mahlzeit abgedeckt wurden (siehe den Eintrag Iss den Regenbogen). Eine Übersicht findet ihr auf obigem Menüplan.

Montag:

Zum Frühstück gabs eine lilafarbene Frühstücksschüssel mit Granola, Kaki und gefrorenen Beeren (blau, pink/rot, orange & braun). Das Granola-Rezept findet ihr hier auf dem Blog. Ein Rotkohlsalat mit Cherrytomaten deckte das Hüngerchen am Mittag (violett & rot) und als Abschluss eine ganz leichte Mahlzeit  zum Abendessen, bestehend aus gedämpftem Blumenkohl, Brokkoli & Rosenkohl überbacken mit gerösteten Semmelbröseln (grün & weiss, Rezept von Dr. Oetker).

Dienstag:

Erneut eine Granola-Schüssel, diesmal kombiniert mit Zitrusfrüchten und einem Schuss Apfelmus im Joghurt (gelb, orange, braun & rot). Zum Mittag wurde der restliche Rotkohl wieder wieder in Form eines Salates gerichtet, diesmal jedoch mit Papaya und Cashews, damit es nicht all zu eintönig wird (violett, orange & weiss). Das Abendessen fiel mit einem Teller Vollkornpenne an einer Tomatensauce mit Kapern & Oliven relativ kohlenhydratreich aus (grün, schwarz = blau & rot).

Mittwoch:

Frisch gepresster Saft aus Zitrusfrüchten, selbstgebackenes Roggenschrotbrot und Artischocken-Aufstrich kam Mittwochs als Frühstück auf den Tisch (gelb, orange, rot, schwarz = blau & weiss). Der Lunch fiel leicht aus mit simplen Avocado-Booten gefüllt mit Avocado Salsa (grün & rot). Der Tag wurde mit leckeren veganen Burritos beendet, gefüllt mit Süssmais, Resten der Avocado Salsa & Süsskartoffel Pommes (gelb, rot, grün & violett). Über den Tag verteilt haben wir Datteln und Nüsse gesnackt (braun).

Donnerstag:

Da vom Mittwoch noch Aufstrich und Brot übrig war, gabs diese zum Frühstück (gelb, rot, schwarz = blau & weiss). Als kleine Erfrischung kam noch ein halbgefrorener veganer Mango Lassi hinzu (gelb). Als Mittagsmenü kam wieder einmal ein Salat, diesmal mit verschiedenen Bohnensorten (grün, weiss, rot & violett). Am Abend kochte ich dann unser heissgeliebtes Chili sin Carne, sprich veganes Chili extra scharf (gelb, rot & weiss). Als Snacks dienten die restlichen Süsskartoffel Fries, Datteln und getrocknete Aprikosen (violett, braun & orange).

Freitag:

Freitag sind wir fruchtig in den Tag gestartet mit einem frisch gemachtem Orangen-Bananen-Kiwi Saft und einer Smoothie Bowl aus gefrorenen Beeren (orange, pink/rot grün, blau & weiss). Und da wir Süsskartoffel Fries einfach lieben und jeden Tag essen könnten, haben wir die zu Mittags nochmals gebacken (orange & violett). Am Abend musste es schnell gehen und da passt ein Stir Fry mit Pilzen, Knackerbsen und Mais perfekt (gelb, grün, braun & weiss). Als Beilage dazu haben wir Naurreis gewählt.

Samstag:

Da wir am Samstagmorgen früh raus mussten, musste ein Frühstück her, dass bereits am Abend vorher zubereitet werden konnte. Die Wahl fiel auf einen Chia-Pudding mit pink Grapefruit (gelb (Zitronensaft), orange & rosa/rot). Der Hunger zu Mittag war gross, somit schien ein Rührei mit Champignons optimal, das ist nämlich ruck zuck zubereitet (weiss). Am Abend haben wir dann wie die Könige dinniert mit überbackenem Brokkoli Sizilianische Art (mit Sardinen), Ofenkartoffeln mit hausgemachten Tzaziki und geröstetem Brot (grün, schwarz = blau, weiss & braun). Wie könnte es auch ander sein, als Snack gab es Süsskartoffel Fries (orange & violett). Ich weiss ich weiss, aber die machen echt süchtig die Dinger.

Sonntag:

Sonntags verspürten wir den Drang richtig zu schlemmen zum Fühstück und hierzu gibts nichts besseres als Zimtwaffeln mit Apfelmus und frischen Früchten (orange, blau & weiss). Aufgrund des umfangreichen Frühstückes gabs zu Mittag Reste vom vorherigen Tag (grün, schwarz = blau, weiss & braun). Absolut bunt gestaltete sich das Abendessen; Bohnen mit Würstchen und Langkornreis mit roter Beete als Beilage (gelb, rot, grün, violett & weiss, Rezept von So viele Rezepte hat das Jahr).

Soweit zu der ersten Woche Weekday Weekend. Hoffentlich habt ihr einen kleinen Einblick erhalten, wie sich diese Ernährungsweise in den Alltag einplanen lässt.Falls ihr Ideen, Vorschläge, Rezepte oder eigene Erfahrungen hierzu habt, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr diese teilt.

Bis bald,

eure Sarah

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