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Bärlauchrisotto mit Spargel

Dieser Blogpost ist auch auf Englisch verfügbar .

ENDLICH! Langsam hält der Frühling hier in der Schweiz Einzug, was bedeutet, dass zwei meiner Lieblingszutaten in der Küche wieder verfügbar sein werden. Nämlich; Bärlauch und grüner Spargel. Es war eine Art sofortige Liebe mit dem ersten. Bei letzterem würde ich es eher Liebe auf den 1000sten Blick nennen??. Spargel war etwas, was ich in meiner Kindheit und Jugend absolut nicht leiden konnte. Ich erinnere mich, dass meine Mutter jedes Mal, wenn Spargel auf dem Teller war, ein anderes Essen für mich kochen musste. Heutzutage bin ich immer noch ziemlich kompliziert, wenn es um Spargel geht. Zum Beispiel verachte ich die Weißen. Nicht wirklich, weil ich ihren Geschmack nicht mag, sondern weil ich einfach nicht in der Lage bin, sie richtig zuzubereiten und zu kochen, damit sie nicht zäh und zu faserig werden. Vor allem deshalb kaufe ich fast nie weißen Spargel. Das Gegenteil gilt für grünen Spargel, sie machen meiner Meinung nach verdammt süchtig. Nun, solange sie geschält sind. Jawohl! Richtig gehört, ich schäle meinen Spargel, obwohl ich weiß, dass man das eigentlich nicht muss. Es ist einfach so, wie ich sie bevorzuge?!

Soweit zu meiner Bärlauch- und Spargelleidenschaft. Ok, vielleicht ist jetzt der beste Zeitpunkt, um zu erwähnen, dass ich vorhabe, euch diesen Frühling mit Rezepten zuzuspammen, die diese beiden Zutaten verwenden. Haben Sie eine Zutat, nach der Sie sich mit Vorfreude sehnen, bis sie in Ihrem Land saisonal ist? Kaufst du überhaupt nach Saison ein?

Zum heutigen Rezept gibt es offensichtlich nicht viel zu sagen, außer vielleicht, dass es ein eher klassisches ist. Sie können diese Mahlzeit während der Frühlingssaison in einer großen Anzahl von Restaurants finden. Wie ihr vielleicht alle den Titel dieses Blogposts gelesen habt, wisst ihr was ich meine, lasst mich trotzdem einen kleinen Trommelwirbel für euch machen…… Hier kommt das tolle Bärlauchrisotto mit Spargel !

Eigentlich habe ich eine andere Frage an Sie, wenn auch eher rethorische. Was macht man, wenn Ostersonntag ist, man Lust auf Risotto hat und keinen Risottoreis zu Hause hat? Entscheiden Sie sich genau für die, die Sie verwenden, wenn Sie Milchreis zubereiten. Ja, ja, ich weiß, schon wieder ein Fauxpas, aber vielleicht glaubst du mir nicht, das Risotto ist ganz gut geworden. Stellen Sie nur sicher, dass Sie während des Kochens niemals den Herd verlassen und ständig umrühren. Aber hey, sollte man das nicht sowieso machen, wenn man Risotto zubereitet?

Zutaten (2 Portionen):

– 250 g Camolino-Reis

– 320 ml Weißwein

– 640 ml Wasser

– 80 ml Sojasahne

– 40 g Bärlauch, fein gehackt

– 1/2 Brühwürfel

– 1/2 TL Salz

– 1/2 TL schwarzer Pfeffer

– 2 EL Olivenöl

– 250 g grüner Spargel, Bio

 

Vorbereitung:

  1. 1 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Reis hinzugeben und den Reis kurz anbraten, bis er anfängt, glasig zu werden, ca. 1 bis 2 Minuten.
  2. Mit der Hälfte des Weißweins ablöschen.
  3. Brühwürfel und die Hälfte des Wassers dazugeben. Reduzieren Sie die Hitze.
  4. Kochen Sie den Reis bei niedriger Temperatur und rühren Sie regelmäßig um, damit nichts an der Pfanne kleben bleibt. Sobald die gesamte Flüssigkeit, die Sie hinzugefügt haben, verschwunden ist, gießen Sie mehr Wasser und Weißwein hinzu.
  5. Wiederholen Sie Schritt 4, bis Ihr Reis beginnt, die richtige Konsistenz und Textur zu haben.
  6. In der Zwischenzeit kannst du das restliche Olivenöl in eine Pfanne geben und erhitzen. Spargel abspülen, schälen und in Stücke schneiden. Die Spargelstücke 3 bis 5 Minuten braten. Sie sollten gar sein, aber noch knusprig sein.
  7. Fügen Sie Ihrem Risotto Sojasahne, die Hälfte des fein gehackten Knoblauchs, Salz und schwarzen Pfeffer hinzu. Weitere 2 bis 3 Minuten kochen lassen.
  8. Auf einem Teller anrichten und mit dem restlichen Bärlauch garnieren.

Viel Spaß beim Nachkochen dieses Rezepts und hoffentlich komme ich bald mit einem weiteren Bärlauch-Rezept zurück. Zumindest sieht es jetzt so aus, als ob die Internetverbindung an unserem neuen Ort richtig funktioniert und der Blog erfolgreich auf einen anderen Hosting-Server umgezogen ist. Bisher steht mir nichts mehr im Wege, wieder regelmäßiger zu bloggen.

Lies dich bald,

Sarah

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